Kläre deine Erwartungen – innen und außen.
Du weißt jetzt, wer du sein willst. Jetzt der entscheidende zweite Schritt: Was erwartet dein Umfeld von dir – und deckt sich das mit deinem eigenen Bild?
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Du weißt jetzt, wer du sein willst. Jetzt der entscheidende zweite Schritt: Was erwartet dein Umfeld von dir – und deckt sich das mit deinem eigenen Bild?
Die häufigste Falle in den ersten 100 Tagen ist nicht mangelnde Kompetenz. Sie ist viel leiser: Du und deine Führung habt ein unterschiedliches Bild davon, was „gute Arbeit" heißt – und niemand spricht es aus.
Diese Einheit macht das Unausgesprochene sichtbar.
Nach dieser Einheit kannst du:
Wer nach oben nicht klar ist, kann nach unten nicht souverän führen. Führungsklarheit entsteht im Abgleich zweier Bilder: deinem Selbstbild und dem Erwartungsbild deiner Führung. Solange diese Bilder nur in zwei Köpfen existieren, entstehen stille Missverständnisse – und die kosten dich später am meisten Kraft.
Viele neue Führungskräfte arbeiten monatelang hart an Dingen, die ihrer Führung gar nicht wichtig sind – und übersehen genau das, woran sie wirklich gemessen werden. Ein 20-Minuten-Gespräch am Anfang spart dir Monate an Reibung.
Jede Führungskraft hat ausgesprochene Erwartungen (Zahlen, Ziele, Aufgaben) und unausgesprochene (Wie gehst du mit Fehlern um? Wie kommunizierst du? Bist du verlässlich?). Die unausgesprochenen entscheiden oft stärker über deinen Erfolg – gerade weil sie selten offen benannt werden.
Dein Ziel im Gespräch: beide sichtbar machen. Nicht, um es allen recht zu machen – sondern um bewusst zu entscheiden, worauf du deine Energie lenkst.
Wann bist du – aus deiner Sicht – eine gute Führungskraft? Sammle 8–10 Punkte. Es gibt kein Richtig oder Falsch, es geht um deine Sicht.
Die Reihenfolge ist deine Priorität – zieh das Wichtigste mit den Pfeilen nach oben (1 = höchste).
Rate nicht, was deine Führung erwartet. Frag sie. So bereitest du das Gespräch vor:
Diese Nachricht kannst du direkt übernehmen:
Ich möchte in meiner neuen Rolle von Anfang an Klarheit schaffen. Hättest du 20 Minuten, um mir zu sagen, woran du gute Führung bei mir misst? Das hilft mir, die richtigen Prioritäten zu setzen.
Auch hier: die Reihenfolge nach der Priorität deiner Führung ordnen.
Leg beide Listen nebeneinander und beantworte ehrlich:
Genau hier entsteht Führungsklarheit.
Wer nach oben nicht klar ist, kann nach unten nicht souverän führen. Diese Klarheit schützt dich vor Überforderung, verhindert stille Missverständnisse und stärkt deine Position von Anfang an. Du wartest nicht ab, bis du an unausgesprochenen Erwartungen scheiterst – du machst sie zu deinem Kompass.
Vier kurze Fragen. Klick auf deine Antwort – du bekommst sofort die Auflösung.
„Führungsklarheit ist kein Zufall. Sie entsteht in dem Moment, in dem du zwei Bilder offen nebeneinanderlegst – deins und das deiner Führung – und über die Unterschiede sprichst."